"Game Boy"

vor 7 Wochen 4 Tage von MatthiasG.

Hallo liebe Community!

Demnächst würde ich gerne anfangen eine Art "Game-Boy" zu bauen. Dabei würde es sich um ein Grafikdisplay (S/W), Thumb-Joystick und 4 Knöpfe (A/B/START/SELECT) im wesentlichen handeln. Nun habe ich folgendes Problem:

Ein Game-Boy soll ja möglichst flexibel sein. Tetris soll genausogut gespielt werden können wie Sudoku, wie SNAKE, wie Jump n' Run oder wie ein RPG (Beispiele wären Pokémon oder Zelda). Leider weiß ich nicht, wie ich das verwirklichen soll. Mir sind zwei Ideen eingefallen:

1. Der Code für das Spiel wird auf eine SD-Karte gespeichert, er wird vom Arduino (in diesem Falle wahrscheinlich einer mit möglichst viel Power, da ich mir gut vorstellen kann, dass die Grafikoperationen zu "anstrengend" sein könnten) eingelesen und verarbeitet. Ich wüsste nur nicht, wie ein komplettes Spiel so verschlüsselt werden soll. Es geht ja immer um komplett verschiedene Spielprinzipien.
2. Für jedes Spiel gibt es eine Platine mit einem eigenem Prozessor drauf, der das Spiel "programmiert" hat und die Daten an den Haupt-Arduino in die Konsole hinein schickt.

Ist die 1. Möglichkeit realisierbar? Wenn ja, wie? Gibt es dafür Vorschläge? Wie wird das beim echten Game-Boy geregelt (ich habe gegoogelt aber nichts entsprechendes gefunden, mir geht es noch um die alten aus pre-Color-Zeiten).

Grüße aus dem Pott,
Matthias

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10 Antworten auf “"Game Boy"”


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  1. Jan sagt:

    Vielleicht nicht so ganz die Auflösung die Du im Kopf hast, aber gleiche Idee:

    http://evilmadscience.com/tinykitlist/100-meggyjr

    Theoretisch sollte sich der Arduino die Sketche selber von einer SD Karte ziehen können. In der Standardversion wartet der Arduino Bootloader ja praktisch auch neuen Programme über die serielle Schnittstelle (USB) und beschreibt sich dann selber mit den Instruktionen. Du müsstest also den Bootloader modifizieren, so dass er sich die Sketche von einer SD Karte zieht. Interessante Idee.
    Den Bootloader gibt hier:

    http://www.arduino.cc/en/Main/Bootloader

    Müsste sich aber auch im Arduino Software Verzeichnis befinden.

    Antworten quote

  1. MatthiasG. sagt:

    Hallo allerseits!
    - Zunächst vielen Dank für die Antworten!

    @Tom: Ja, das hatte ich auch gefunden (hatte zuerst gegoogelt, ob es schon DIY-Lösungen nach Plan gibt). Leider handelt es sich hierbei nur um einen Bau-Vorschlag, soweit ich das richtig verstanden habe. Es ist zwar ein Beispielspiel dabei, aber es ist nicht so dynamisch, wie ich es gerne möchte. Außerdem habe ich schon genaue Vorstellungen, wie das Ganze aussehen soll.

    @Jan: Das ist durchaus höchst interresant! Aber ich habe auf der Seite nichts bezüglich der SD-Karte lesen können? Wie genau funktioniert das? Eine Kleinigkeit die mich aber daran stört ist, dass ich dann bestimmte Dinge immer neu schreiben muss (bspsw. das setzen der Pins). Ist es möglich den Code an einer bestimmten Stelle im Gesamtcode einfügen zu lassen und dann zu starten?

    Eine weitere Frage: Nach Möglichkeit sollen Grafiken angezeigt werden können (jpg, raw, tif, was auch immer am besten ist) und Melodien wiedergegeben werden (MP3, WAV, ... auch hier, was sich am besten eignet). Wie realisiere ich das? Diese würden nämlich auf der SD-Karte abgespeichert werden.

    Und noch etwas: Welches Board ist hier am besten geeignet? Der Seeduino Mega?

    Nochmal danke für die Hilfe - auch im Voraus,
    Matthias

    Antworten quote

  1. Jan sagt:

    Klar steht da nichts von SD Karten, weil es bisher niemand so gemacht hat. Das ist dann Dein Job es zu modifizieren :)

    Antworten quote

  1. MatthiasG. sagt:

    Moin Jan!

    Das ist natürlich recht ärgerlich, vor allem, weil ich von sowas gar keine Ahnung habe. Naja. Mir würde folgendes einfallen (ob das funktioniert?): Die SD-Karte über einen ganz normalen Reader und ein FTDI-Breakout an den Arduino hängen?

    Wie soll das denn funktionieren?

    Gruß,
    Matthias

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  1. Jan sagt:

    Fand doch erstmal einfach an und schick die Games normal per USB auf die Konsole. Da steckt genug Herausforderung drin.

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  1. chrimbo sagt:

    Vorallem schmink dir mal MP3 ab. Das bekommtl der ardu wahrscheinlich nicht mal hin, wenn er nix anderes zutun hat.
    Probier erstmal tic tac toe (ohne ki) oder sowas. Fuer spielmodule muesstest du dann ein bios schreiben, welches die daten liest, verarbeitet und ausgiebt
    Viel erfolg

    Antworten quote

  1. MatthiasG. sagt:

    Moin chrimbo!

    Generell war mir klar, dass MP3 aufgrund der Kompression nicht funktionieren würde, aber es gibt doch sicher Alternativen, z.B. die Töne als einfach Bieptöne zunächst ausgeben, ein Zahlencode gibt Tonhöhe und ein zweiter Tonlänge an.

    Das mit dem BIOS klinkt schon sehr interessant, hast du diesbezüglich mehr Informationen für mich? Ich wäre dir sehr dankbar für einen Schniepsel.

    @Jan: Ja, natürlich wäre das das erste, aber generell würde ich mich schon gerne vorher informieren.

    Grüße allerseits!
    Matthias

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  1. Fujitsu313 sagt:

    Wie wäre es denn anstatt MP3 mit MIDI oder so was ähnlichem?

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  1. MatthiasG. sagt:

    Moin Fujitsu!

    Z.B., das wäre eine Möglichkeit. Ich weiß nur nicht (habe noch nicht mit MIDI gearbeitet), ob der Prozessor das und die Spiele parallel kann. Dies gilt es wohl zu testen.

    Gruß,
    Matthias

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