[Erledigt] Werkzeuge

vor 21 Wochen 4 Tage von S.E.P.P.

Zugegeben, das hier ist wahrscheinlich eher das falsche Forum für die Fragen, aber einen Versuch ist es Wert.
Ich habe vor mir Bald erstens ein paar vernünftige Elektronik-Zangen zu kaufen. Im moment habe ich ganz billige, für ein paar Euro, aber auf dauer ist das natürlich nichts. Deshalb wollte ich Fragen von welchem Hersteller man am besten solche Zangen bezieht. Es soll nur für den Hobbybereich sein, deshalb wäre es gut, wenn der Preis nicht alzu hoch liegt.
Der zweite Punkt ist, dass ich mir einen "Dremel" zulegen will. Ich weiß aber noch nicht so recht von welcher Firma. Bei allem was ich bisher rausgefunden habe gibt es drei Möglichkeiten, den original Dremel, Proxxon und Sachen vom Aldi etc. . Da das Teil dann doch schon länger halten sollte, fällt ein "Billig"-Dremel eigentlich schon einmal weg. Jetzt schwanke ich zwischen den Beiden übrigen, wäre nett wenn ihr mir eure Erfahrungen miteilen würdet.

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69 Antworten auf “Werkzeuge”


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  1. Jan sagt:

    ich hab mir nen "Drehmel" von Black&Decker gekauft und hätte jetzt doch lieber das original, einfach weil es nen Bohrständer für Platinen gibt von Drehmel. Black&Decker hat sowas nicht. Die Qualität ist allerdings sehr gut muss ich sagen. Also ich denke das Zubehör von Drehmel ist extrem umfangreich und interessant.

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  1. Raketopet sagt:

    ich selber habe nur das einsteigermodel von drehmel aber auch damit bin ich eigentlich zufrieden.
    allerdings mus ich sagen das auch proxxon eine sehr breite zubehörpalette hat aber meines wissens auch etwas teurer ist da eher für den profi bereich gedacht.

    was die zangen angeht da kann ich leider nicht wirklich weiterhelfen ich selber habe auch nur billig zangen.
    aber ich denke das man da die gleichen firmen wie bei den großen werkzeugen nehmen kann also HZ und co

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  1. uwe sagt:

    Hallo S.E.P.P.
    Den orginal Dremel gibt es auch in mehreren Varianten. normal, elektronische Drehzahlregelung, Akku und darum verschiedene Preise.
    Zu Zangen kann ich Dir sagen: Schau bei geschlossenen oder fast geschlossenen Seitenschneider wieviel Luft zwischen den beiden Teilen ist; muß gleichnäßig breiter Spalt sein. Und Seitenschneider nur für Kupferdräte verwenden, nicht für andere.
    Bei Flachzangen solche die leichtgängig sind. Allemein daß sie genau gearbeitet sind.
    Ansonsten ist nicht viel zu beachten. (Außer Vater und Brüder nicht dranlassen)

    Meine Favoriten (wo ich nicht auf den Preis achte, weil ich einiges als Werkzeug für die Arbeit anschaffe) sind PB, Pastorino für Zangen für Elektronik. Andere Teile je nach Teil ausgesucht. Und als Pinsetten alte ausgemusterte Hochfrequenzchirugie-Pinsetten. Das ist aber arbeitsbedingt, da ich im Krankenhaus arbeite.
    Grüße Uwe

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  1. S.E.P.P. sagt:

    Also hier noch ein paar Fakten die ich in der letzten Woche gesammelt habe:
    -Proxxon gibt es ab 60€ aufwärts (die billigeren 12Volt Geräte haben angeblich eine schlechte Qualität)
    -Dremel fängt auch bei ungefähr 60€-70€ an (für die Sets, einzele Geräte habe ich auch schon für unter 40€ gesehen)
    -die Spannzangen von Proxxon sollen viel besser sein, da sie nicht aus Aluminium sind sondern aus Stahl und drei Backen haben und nicht vier, die von Dremel sind wohl aus Alu und 4fach geschlitzt.
    -die Bohrer, Trennblätter etc. sind von Dremel wohl besser als die von Proxxon.
    -die Proxxon Geräte sind laufruhiger und viel leiser.
    -das Zubehör von Dremel ist umfangreicher, hat aber wohl eine schlechtere Qualität, da sehr viel mit Kunststoff gearbeitet wird.
    -der Dremel hat mit ca. 33.000 Umdrehungen/Minute eine höhere Geschwindigkeit (Proxxon 20.000) bricht allerdings wohl sehr schnell auf ca. 20.000-25.000 Umdrehungen ein.
    -die Proxxon Geräte haben eine Bessere Drehzalregelung, da man die Geschwindigkeit ablesen kann.
    Im Moment tendiere ich klar zu Proxxon, aber mal gucken ob sich noch etwas ergibt.

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  1. schmittchen_tom sagt:

    Hallo,

    ich kann rate dir eher zu einem Proxxon Gerät, diese sind wesentlich stabiler und haben eine höhere Lebensdauer als Dremelwerkzeug ( Lager usw...). Von einem Akku Gerät würde ich die abraten, weil du erstens eine wesentlich höheres Gewicht in der Hand halten musst und der Schwerpunkt rutsch in das hintere Teil des Gerätes.
    Dass die 12 Volt Geräte schlechter sind habe ich bis jetzt noch nicht gehört.
    Die Trennscheiben von Dremel kannst du normalerweise auch auf Proxxon verwenden. (Bei mir hat das bis jetzt immer geklappt). Nur Sachen wie der Dremelbohrständer kannst du wahrscheinlich nicht benützen. Bei den Bohrer würde ich dir zu normalen "Bauhaus" Bohrer raten, da diese um einiges billiger sind, und wenn du ohne Bohrständer arbeitest kann es schnell vorkommen, dass dir ein Bohrer einmal bricht.
    Nicht zuletzt kriegst du bei Proxxon geräten wohl eher ein Ersatzteil als bei einem Dremel. jedoch ist ein Dremel bestimmt auch kein schlechtes Werkzeug. Ich rate dir auch zu einer Welle, mit der kannst du wesentlich präziser Arbeiten.
    Je nach Anwendung rate ich dir zu kleinen Zangen. Im Elektronik Bereich sind diese wesentlich feiner zu handhaben. Aufjedenfall solltest du dir einen Seitenschneider, Spitzzange, Flachzange und eine Kombizange besorgen (alles Selbstöffner). Sehr praktisch sind Abisolierzange und Vornabschneider.

    Tom

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  1. S.E.P.P. sagt:

    Danke für deine Antwort. Dann wird es wohl ein Proxxon Gerät werden.
    Die 12Volt geräte sind angeblich schlechter Verarbeitet als die 230Volt Geräte, aber auf jeden Fall haben sie weniger Leistung. Und Preislich sind die eigentlich nicht deutlich billiger, da man ja ein Netzteil dazukaufen muss.
    Dazu werde ich wahrscheinlich ein paar Zangen von Knipex kaufen, die scheinen mir zwar sehr teuer, aber Qualität hat wohl ihren Preis. Abisolierzange wird auch auf jeden Fall gekauft, da ich im Moment immer mit der Schneide einer Spitzzange meine Drähte abisoliere.

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  1. S.E.P.P. sagt:

    Das Gerät ist jetzt angekommen. Es ist ein Feinbohrschleifer FBS 240/E geworden und ich bin auf den ersten Blick sehr zufrieden. Die Verarbeitung ist sehr gut, Kritik habe ich eigentlich nur beim Schnellspannfutter, denn die drei Backen werden durch Federn in Position gehalten und verrutschen ganz leicht, wenn man den Bohrer/Trennscheibe etc. zu früh hineingibt. Man muss das Futter erst auf die passende Größe ausrichten und dann das Werkzeug hineintun, sonst wird es schief. Aber das ist eher ein Schönheitsfehler.

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  1. Mischka_ (nicht überprüft) sagt:

    Zu den Zangen meine Erfahrungen:

    Wichtig ist ein guter, scharfer Seitenschneider. Bei den Flachzangen-gedöhns brauchst Du dir nicht so viele Gedanken machen. Ich nehme mal an, dass Du damit vor allem Drähte biegen oder festhalten möchtest. Da reichen Billigzangen aus dem Discounter aus. Ein guter Seitenschneider erspart dagegen einiges an Stress und Nerv.

    Zum abisolieren benutze ich so eine Zange: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/6/65/Abisolierzange.JPG Es gibt auch andere, sogar automatische, aber eine solche reicht völlig aus. Auch hier ist der Preis, bzw. die Qualität nicht sonderlich wichtig. Hauptsache, sie lässt sich einstellen. Besser als die Zähne ist sie dann allemal.

    gruß Mischka

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  1. S.E.P.P. sagt:

    Nocheinmal eine Frage. Ich bin auf diese Firma hier gestoßen http://www.panavise.com/ und wollte Fragen ob es etwas vergleichbares in Europa gibt, denn in Amerika würde ich für 3 Artikel 40€ zahlen, nach ewiger suche habe ich dann einen Händler gefunden der nach Deutschland sendet, für 100€.

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  1. schmittchen_tom sagt:

    Hallo,

    Welche Werkzeuge würdest du bestellen?

    Tom

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  1. S.E.P.P. sagt:

    Ich würde mir einmal den "Saugnapfuss" bestellen und als aufsätze einen Platinenhalter und den standart Schraubstock. Die Nummern sind 303-, 315-und 380-PV-ND. Bei Amazon.com gibts das ganze für 53$ müssten ungefähr 40€ sein. Aber 100€ sind eindeutig zuviel.
    Darauf gekommen bin ich übrigens hierüber http://blog.makezine.com/archive/2008/02/how_to_build_the_arms_of.html , allerdings fand ich die Tatsache, dass das ganze hier fest verschraubt ist nicht so gut.

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  1. schmittchen_tom sagt:

    Hey,

    Bestückungsrahmen kriegst du auch in Deutschland. Reichelt vertreibt einen von Weller, mit einem Arm zum Halten der Bauelementen. Ich würde einfach mal nach Bestückungsrahmen, Lötrahmen, Platinenhalter suchen. Evtl. wird das billiger wegen dem geringeren Versand.

    Tom

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  1. S.E.P.P. sagt:

    Den Bestückungsrahmen kenne ich. Da zahle ich allerdings 50€ für und zudem ist der noch aus Plastik. Der Bauteilhalter ist natürlich nett, aber ich weiß nicht ob das das ware ist. Desweiteren bin ich eigentlich nicht auf der Suche nach dem Platinenhalter, sondern nach einem billigem aber trozdem guten Schraubstock. Den Platinenhalter hätte ich nur dazubestellt.
    Würden die von Proxxon was taugen?
    http://www.proxxon.com/de/ unter micromotGeräte/Systemzubehör/FeinmechanikerSchraubstock
    Wichtig wäre mir halt der Fuß, damit ich das ganze überall befestigen kann.

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  1. schmittchen_tom sagt:

    Ah ok, Proxxon ist bestimmt keine falsche Wahl. Dremel verkauft auch einen Schraubstock. (Ähnlich wie der von ist Panavise.) Kostet zwischen 30 und 40 Euro, und du kannst recht grosse Bauteile einspannen. Von der Klemmkraft ist er jedoch nicht mit einem Metallschraubstock mit Gewinde zu vergleichen. Der Proxxon klemmt meiner Meinung nach auch fester, jedoch ist dieser um einiges kleiner.

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  1. S.E.P.P. sagt:

    Ich war mir nur nicht sicher ob man nicht eine Firma nehmen sollte, die ausschließlich Schraubstöcke Produziert. Bei Proxxon ist dieser schließlich das einzige Produkt und da war ich skeptisch ob der qualitativ hochwertig ist, obwohl der Rest von Proxxon ja gut ist.

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  1. schmittchen_tom sagt:

    es hängt vor allem davon ab wozu du den Schraubstock brauchst. Wenn du (großes) Material einspannen willst um es anschliessend mit einer Säge etc.. zu bearbeiten, dann würde ich dir vorschlagen in ein Werkzeugladen zugehen. Wenn es dir jedoch drum geht um "feinen" Arbeiten zu verrichten, würde ich dir den Von Proxxon, Panavise vorschlagen. Ich schätze , dass der von Proxxon genau so hochwertig ist, wie der von Panavise, jedoch gibt es nicht die Zubehörvielfalt.

    Spannweite:
    Proxon Feinmechaniker 70mm
    Panavise Model: 301 57,1mm
    Model: 201 73mm
    Model: 350 228.6mm
    Model: 396 152.4mm

    Panavise haben auch einen Vertreiber in Deutschland:

    Werner Bauer GMBH & Co.
    In Den Scheibigsweisen 8
    Untereisesheim D-74257
    Germany
    Voice: +49 71 32 1566 050
    Fax: +49 (71) 32 15 66 059
    Email: office@weba-deutschland.de

    Tom

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  1. S.E.P.P. sagt:

    Vielen dank für deine Mühe, aber ich vermute einmal der wird auch nicht großartig günstiger sein als die anderen. Ich werde mir einfach den von Proxxon besorgen.
    Der Schraubstock soll dazu da sein Gegenstände die ich mit dem Feinbohrschleifer bearbeite zu halten. Für große Materialien brauche ich sowieso einen Fest verbauten Schraubstock.
    Da ich vorhabe mir in der nächsten Zeit eine art "Arbeitstisch" zu bauen kann ich den ja mit einplanen. Bisher arbeite ich an einem Kunststoff-Gartentisch auf dem eine Spanholzplatte liegt, das das ganze weder besonders stabil noch schön ist kann man sich wohl denken.
    Hat jemand vielleicht selber schon einmal soetwas gebaut. Im Moment habe ich vor eine Küchenplatte zu nehmen und ein paar Tischbeine dranzuschrauben. Das soll wohl super geeignet sein da so eine Platte z.B. auch höhere Temperaturen aushält wie sie beim Löten entstehen.

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  1. schmittchen_tom sagt:

    Hey,

    denke dass der Schraubstock von Proxxon die beste Wahl ist. Ich selbst hab mir meinen Schreibtisch aus OSB gebaut. Zum werkeln ist es fein, da du ohne schlechtes Gewissen auch mal in de Tisch bohren kannst, und nicht unbedingt einen Schneidematte drunterlegen musst. OSB Platten sind extrem günstig und durch Nut und Feder einfach zu verbinden. Nachteil: zum Schreiben muss man eine Unterlage benützen. Sind jedoch um einiges billiger als einen Arbeitsplatte (250*60cm kostetum 5-7euro). Es gibt verschiedene Qualitätsstufen, dies äußert sich in soweit, dass die Platte unterschiedlich glatt sind.
    Löten kannst du ohne weiteres auf der OSB Platte...und wenn sie zu abgenützt ist einfach auswechseln.

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  1. uwe sagt:

    Hallo S.E.P.P.
    Du kannst auch eine Tischplatte und 2 zusammenklappbare Tischböcke nehmen. Die bekommst Du um ein paar Euro in jedem Baumarkt.
    Das ist dann zwar nicht so stabiel aber Ab- und Aufbaubar.
    Ich denke an sowas: http://194.50.68.113/anzeigen/s-anzeige/tischboecke/5909776
    Wenn Du mehr ausgeben willst gibt es sie auch göhenverstellbar aber dann nicht zusammenklappbar http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/40134371
    Grüße Uwe

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  1. Raketopet sagt:

    hi
    die sache mit dem arbeitstisch selber bauen finde ich immer super.

    hier meine 2 cent dazu:

    wenn du an den tisch einen festen schraubstock für schwere arbeiten anbringen willst, sollte der tisch selber ein ordentliches gewicht habe (oder fest mit dem boden ferschraubt sein)
    damit meine ich ordentlich gewicht in der platte.

    zu der löt eigentschaft:
    wenn du dir den tisch schon selber bauen willst , und im besten fall platz hast, dan wrde ich dir eine seperate lötecke empfehlen.
    hier mal nen link von einer bauanleitung: http://hackaday.com/2008/08/05/how-to-the-hackers-soldering-station/
    unter das ganze würde ich ne glasplatte (oder wie ich eine alte fensterbank) legen, da macht es dan auch nichts aus wen mal der lötkolben plöt hinfällt.

    ich bin selber auch gerade dabei mir meinen keller einzurichten.
    dabei werde ich auch ne löt ecke machen nur das ich die abluft diereckt nach drausen leiten werden, so wie bei nem abluft trockner.

    und wen wir gerade dabei sind ich suche noch ne gute günstige lötstation.
    wenn jemand eine empfehlen kann währe ich dankbar.

    MFG Raketo

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  1. uwe sagt:

    Hallo alle
    Ein Staubfilter als Filter für die Lötdämpfe wie vorgeschlagen hat keinen Sinn: zum Filtern braucht man schon Aktivkohlefilter.
    Es ist einfacher die Dämpfe einfach nach draußen zu leiten.
    Grüße Uwe

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  1. schmittchen_tom sagt:

    Servus,

    falls du einen feste Lösung für dein Arbeitstisch suchst, kannst du bei Ikea dir IVAR Regal-Elemente als "Tischstempel" missbrauchen. Diese sind zwar nicht sehr billig, haben jedoch den Vorteil, dass sie massiv sind und du Regalböden in die "Füße" integrieren kannst.
    Wenn du willst kann ich Fotos von meinem Arbeitsbereich (OSB Platte mit IVAR Tischstempel) machen....müsste dann jedoch aufräumen.

    Tom

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  1. S.E.P.P. sagt:

    Vielen Dank für die Tipps.
    @Uwe
    Zusammenklappbar wäre schlecht, da ich einen massiven Tisch brauche um auch mal gröbere Arbeiten zu erledigen.
    @Raketopet
    Platz habe ich theoretisch genug. Wir haben einen komplett ungenutzten Kellerraum indem nur eine Waschmaschine und ein Trockner stehen (ca. 15m²) das sollte völlig reichen. Nur die Tatsache, dass der Raum komplett weiß ist stört mich, aber das kann man ja ändern ... wenn ich die Erlaubniss dazu bekomme. Die Lötecke finde ich übrigens super, ich denke das wird gebaut.
    Bei Aldi (Nord) gibt es übrigens ab Donnerstag den 15.4 Kleinteilsortimentsboxen. Ich denke die sind ziemlich interessant.
    @schmittchen_tom
    Wäre echt nett von dir wenn du mir ein Bild schicken würdest. Allerdings weiß ich nicht richtig ob mir die OSB Platte gefällt, da sie einerseits sehr dünn ist andererseits find ich sie ziemlich hässlich.
    Ich werde es wahrscheinlich doch mit einer Küchen-/Arbeitsplatte realisieren. Als Beine nehme ich wohl höhenverstellbare Tischbeine von IKEA, vor allem da mir die meisten Tische zu tief sind.

    __________________

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  1. Raketopet sagt:

    hi
    erstmal danke für den tip mit den kleinteil boxen, werde mir wohl mal ein par holen.

    und zu deinem keller:
    schau mal nach ob du da irgendwo nen zugang zu einem unbenutzten schornstein hast.
    da sollte dan ne kleine klappe dran sein.
    damit könntest du dir einen rauch abzug bauen der ohne lärm und strohm funktioniert.

    einfach eine kleine holtz platte die in die klappe past zurecht sägen und einen abluft schlauch anbringen.
    der luftschacht/schornstein erzeugt aleine durch druckunterschiede und temperatur unterschiede zwischen keller und oberer öffnung genug zug um die löt dämpfe abzusauben.

    wen ich bei mir einen hätte würde ich das sovort bauen nur habe ich leider nicht das glück.

    MFG Raketo

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  1. S.E.P.P. sagt:

    Die Idee finde ich gut, allerdings wird der Schornstein Benutzt. Es wäre wahrscheinlich nicht besonders Gesundheitsfördernd wenn ich im Keller löte und eine Etage darüber die "Heizklappen" zum Wohnzimmer hin auf sind da der Kamin brennt. Oder muss ich mir bei großer Hitze keine Gedanken um die Dämpfe machen? Wahrscheinlich nehme ich das Fenster, dann muss ich halt einen Ventilator einbauen, ist auch nicht so schlimm. Desweiteren steht in dem Raum eine Tischtennis Platte und die Ecke wo der Schornstein ist "sehr wichtig" wobei das glaube ich auf jeden Ort zutrifft wo ich gerade stehe/sitze :).

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  1. S.E.P.P. sagt:

    Nocheinmal eine Frage zu den Zangen. Sollte man eher die "normalen" nehmen oder die etwas kleineren elektronik Versionen und welchen Vorteil haben verchromte Zangenköpfe?

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  1. Raketopet sagt:

    hi
    also zu der zangen größe:
    da würde ich dir epfehlen die zu nehmen die am besten zu deinen händen passen.

    bei den vercromten oder nicht vergromten köpfen würde ich mal behaupten das es eher die nicht vercromten seien sollten.
    bei den vercromten wird das meistens gemacht um eher schlechtes material zu verbergen und vor rost zu schützen.
    durch die vercromung ist die oberfläche auch manchmal zu glat(zumindest bei den billig zeug).

    ich selber habe im moment bides, weil ich halt das nehme was gerade da war :-D
    aber werde jetzt auf nicht vercromt umstellen.

    was ich noch empfehlen kann ist so ein 45° seitenschneider, hab mir letztens so einen im elektronik laden geholt und bin sehr glücklich mit dem kauf, weil mann damit wunderbar auf der platiene arbeiten kann.
    dazu kommen bei mir noch zwei kombiezangen, um draht zu glätten. ( einfach an beiden enden gepackt und kräftig gezogen)
    und eine spitzzange um die beinchen von LED und co zu biegen.

    aber da kommen ja immer neue werkzeuge dazu, ist ja mit dem werkzeug so wie bei den frauen mit den schuhen man sieht was nettes und kauft es sich weil man es ja mal brauchen könnte :-D

    MFG Raketo

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  1. S.E.P.P. sagt:

    Zum Arbeiten auf der Platine habe ich mir eine "Super-Knips" Zange von Knipex gedacht. Die scheinen mir ziemlich gut dafür geeignet zu sein. Zwar ist die Zange mit ca. 16€ nicht gerade billig, aber ich kaufe lieber einmal etwas vernünftiges als dauernd billigen Schrott. Das
    Zangen-Set - welches wahrscheinlich genausoviel gekostet hat - was ich im Moment habe ist schon so gut wie Kaputt. Die Griffe kann man bei den oft genutzten Zangen einfach abziehen und die Backen fangen an zu rosten, was bei einer der Zangen zugegebenermaßen meine Schuld ist, da sie in eine Ätzschüssel mit Natriumpersulfat gefallen ist :).

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  1. Bastelbude sagt:

    Hallo,

    das steht oben schonmal drin, aber kann man nur nochmal wiederholen. Ein Super-Knips kann keine Stahldrähte knipsen. Dann hat man ne Macke drin und wenn man feine Litzen abschneiden möchte geht es nicht mehr richtig. -> also den guten Elektronik Seitenschneider nur dafür nehmen und nix anderes damit anstellen.

    Es gibt so ein Teil mit ner Klemme an einer Schneide. Ist dann nochmal 2-3€ teurer.
    Der abgeschnittene Teil bleibt am Seitenschneider und verhindert, dass die kleinen Drähte überall in der Gegend rumspringen. Sehr praktische Sache.

    Gruß

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  1. S.E.P.P. sagt:

    Darf ich fragen wo das steht?
    Und welche Drahtklasse hat denn überhaupt Stahldraht?
    Der "normale" Elektronik-Seitenschneider hat übrigens die gleiche Schneidekraft wie der Super-Knips. Der schneidet Stufe 3 Draht bis 0,6mm und Stufe 2 Draht bis 1,2mm.(so steht es auf der Knipex Website). Nur ein normaler, großer Seitenschneider und ein Spezieller Mechaniker Seitenschneider sind besser.

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